Wie die Geophysik den Archäologen hilft

14. Mai 2008

Woher weiß der Archäologe, wo gegraben werden muss? Woher ein Bauunternehmer, ob sich auf seinem Grund ein Bodendenkmal befindet, das geschützt werden muss? Innerhalb des letzen Jahrzehnts konnten sich Archäologie und Denkmalpflege die Geophysik zu Nutzen machen. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die rasante technische Entwicklung von Computern, wodurch erst eine Verarbeitung von sehr vielen Messdaten ermöglicht wurde. Ursprünglich dienten die so genannten Geoprospektionen zur Suche nach Bodenschätzen und Erzen. Die Firma Posselt und Zickgraf bietet solche Geoprospektionen an. Das Besondere: Hier arbeiten keine Geologen, sondern ausnahmslos Archäologen und gesucht wird kein Erdöl oder Eisenerz, sondern ausschließlich archäologisch relevantes Material.


Redaktion: Matthias Bischof ; Stimme: Judith Claaßen

Ausgrabungen an Marburgs heiligstem Ort

6. Mai 2008

In den Jahren 1970/71 fanden die bisher größten Ausgrabungen in Marburg statt. Die Ergebnisse konnten erst im Jahre 2007, im Rahmen einer Ausstellung zum Jahr der heiligen Elisabeth, präsentiert werden.

Paris archäologisch betrachtet

24. Februar 2008

Städteführer, die sich Paris widmen, gibt es viele. Die Auswahl ist fast eben so groß wie die Anzahl an Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt. Neben dem Eiffelturm, Notre-Dame, dem Triumphbogen und den vielen anderen Touristenzielen, gibt es auch einige Orte von archäologischer Relevanz, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Freilich, Paris ist nicht Rom und viel ist es nicht, was aus der Antike noch erhalten ist, aber einen archäologischen Blick auf die Metropole an der Seine zu werfen lohnt allemal.

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Erster „Ägyptologentag Brenkhausen“

26. Dezember 2007

Redaktion: Matthias Bischof / Judith Claaßen ; Stimme: Erik Schmidt

Die Grabungen am Gräfenberg

26. Dezember 2007

Im Herbst 2007 wurde auf dem Gräfenberg bei Aschaffenburg eine Ausgrabung unter Leitung des „Archäologischen Spessartprojekts“ durchgeführt. Bei den Grabungen konnte eine Burganlage aus dem 13. Jh. erfasst werden. Das Archäologische Spessartprojekt zeichnet sich vor allem durch sein hohes Maß an Öffentlichkeitsarbeit aus und macht eine Grabungskampagne dadurch nicht nur für Fachleute zum Erlebnis.

 

Redaktion: Matthias Bischof/Judith Claaßen ; Stimme: Erik Schmidt

ArchTV – Sendestart zu Weihnachten

26. Dezember 2007

Pünktlich zu Weihnachten können wir uns und interessierten „Zuschauern“ den Sendestart schenken. Nach einer längeren Vorbereitungsphase schalten wir nun auf der neuen Blogseite zwei Clips: Zum einen einen Bericht über die Ausgrabungen am Gräfenberg bei Aschaffenburg, die im Herbst 2007 unter der Leitung des „Archäologischen Spessartprojekts“ stattfanden und bei denen Teile einer Burg aus dem 13. Jh. erfasst werden konnten. Zum anderen noch ein kurzer Querverweis auf den „Ägyptologentag Brenkhausen“, der 2007 zum ersten mal stattgefunden hat und hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder zustande kommt. Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß und noch schöne Feiertage.